{"id":5117,"date":"2024-10-06T20:21:41","date_gmt":"2024-10-06T18:21:41","guid":{"rendered":"https:\/\/ssv-hamm.de\/?page_id=5117"},"modified":"2024-10-06T20:22:05","modified_gmt":"2024-10-06T18:22:05","slug":"ssg-hamm-06-24","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ssv-hamm.de\/index.php\/ssg-hamm-06-24\/","title":{"rendered":"SSG Hamm 06\/24"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><strong>\u00dcBER 100 JAHRE \u2013 EIN ST\u00dcCK SPORTGESCHICHTE NICHT NUR IM HAMMER S\u00dcDEN<\/strong><\/p>\n<p>Am 01.07.2008 war es soweit: Durch die Fusion der SSG Hamm 06\/24 e.V. und dem Post SuS Hamm 05\/31 e.V. entstand ein neuer Sportverein im Hammer S\u00fcden, der die neue Heimat von \u00fcber 1000 Mitglieder ist:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>S\u00dcDENER SPORT-VEREIN HAMM 05\/06 E.V.<\/strong><\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Doch auch die beiden Vorg\u00e4ngervereine waren schon Fusionsvereine, wie die Jahreszahlen in den Namen schon verraten. Hierraus ergibt sich eine \u00fcber 100 Jahre alte Sportgeschichte und Tradition im Hammer S\u00fcden.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Im Folgenden m\u00f6chten wir zuerst auf die Chronik der SSG Hamm eingehen, als einen Verein, der sich zu den Wurzeln seines Ursprungs in den zwei Vereinen bekennt, die 1972 fusionierten: Teutonia 06 Hamm und VfL Berge 1924.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><strong>URSPRUNG UND GR\u00dcNDUNG DER TEUTONIA<\/strong><\/p>\n<p>Es begann 1906, in einer Zeit wirtschaftlichen Aufbl\u00fchens, aber auch sozialer Gegens\u00e4tze. Hamm hatte sich von einem Acker-B\u00fcrger- St\u00e4dtchen zu einer Industrie-Stadt gewandelt. Die fr\u00fcher landwirtschaftlich genutzten Feldmarken vor den Toren der Stadt wurden Wohngebiete, vor allem auch f\u00fcr die zuziehenden Industriearbeiter.<\/p>\n<p>So auch die S\u00fcdenfeldmark: Um die Jahrhundertwende war dort die Bev\u00f6lkerung so gewachsen, dass die Errichtung einer eigenen katholischen Pfarrei notwendig geworden war. Am 1.Mai 1906 wurde in Hamm-S\u00fcden die \u201cJ\u00fcnglings-Sodalit\u00e4t\u201d gegr\u00fcndet, in der von Anfang an die Bedeutung des Sports f\u00fcr die jugendliche Entwicklung gesehen und Leibeserziehung praktiziert wurde. Dieses Datum hat daher die \u201cTeutonia\u201d immer als ihren Gr\u00fcndungstag betrachtet und begangen.<\/p>\n<p>1909 wurde die Sportabteilung dieser Jugendgruppe selbst\u00e4ndig, 1919 zu einer Turn- und Sportgruppe erweitert, die die anderen Jugendgruppen der Liebfrauengemeinde sportlich mitbetreute. Ein Jahr sp\u00e4ter schlo\u00df sich die Abteilung der neugegr\u00fcndeten \u201cDeutschen Jugendkraft\u201d (Reichsverband f\u00fcr Leibes\u00fcbungen in katholischen Vereinen) an und legte sich den Namen \u201cTeutonia\u201d zu.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><strong>FUSSBALL MACHTE DEN ANFANG<\/strong><\/p>\n<p>Der \u00dcberlieferung nach wurde als erster Sport Fu\u00dfball betrieben, und zwar nach ziemlich frei ausgelegten Regeln auf einer Wiese des Bauern und Wirtes Heitk\u00e4mper an der heutigen Eschenallee. Bald kamen auch Leichtathletik und Turnen hinzu, eine Wanderabteilung konnte sich schon ein Heim in Ostwennemar ausbauen, die Kanuabteilung sp\u00e4ter ein Bootshaus am Kanal.<\/p>\n<p>Nach dem ersten Weltkrieg wurde das Sportprogramm um das neu aufkommende (Feld-) Handballspiel erweitert, so dass schon damals sportliche Breitenarbeit geleistet wurde, die den Verein bis heute auszeichnet. Geturnt wurde in der f\u00fcr jene Zeit hochmodernen Turnhalle an der Lessingstra\u00dfe. Zu den Spielen teilte man sich mit dem SuS 05 einen Sportplatz an der Eschenallee. Als 1931 die Teutonia sechs Fu\u00dfballmannschaften und ein Schlagballteam stellte, war dieser Zustand untragbar geworden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>TEUTONIA VOR UND NACH DEM 2.WELTKRIEG<\/strong><\/p>\n<p>In diesen Jahren der Depression und Arbeitslosigkeit schufen die Mitglieder der Teutonia in einem \u201cfreiwilligen Arbeitsdienst\u201d s\u00fcdlich des heutigen Beisenkamp-Gymnasiums einen neuen Sportplatz mit 400-Meter-Bahn und ein massives Sportheim. Doch lang w\u00e4hrte die Freude an der selbst geschaffenen Anlage nicht.<\/p>\n<p>Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Anfang 1933 wurden Platz und Heim von den neuen Spitzen der Stadt der DJK Teutonia entzogen und der SA zur Verf\u00fcgung gestellt. 1935\/36 wurde auf diesem Gel\u00e4nde dann die Panzerkaserne gebaut. Alle DJK-Vereine wurden verboten, der Vorsitzende des Verbandes, Adalbert Probst, in Berlin sogar erschossen. \u2013 \u201cTeutonia\u201d schien ausgel\u00f6scht &#8230;<\/p>\n<p>Doch nach Kriegsende 1945 regte sich der Sport bald wieder im Hammer S\u00fcden, schon damals entstand eine Art \u201cS\u00fcdener Sportgemeinschaft\u201c. Auf Befehl der Besatzungsmacht mu\u00dften sich die S\u00fcdener Vereine SuS 05, TV Westfalia und der Eisenbahn-Sportverein zum VfB 91\/05 zusammenschlie\u00dfen, doch hatte diese Zwangseinigung keinen langen Bestand.<br \/>\nAuch in der totgeglaubten Teutonia regte sich wieder Leben: Nachdem sie zun\u00e4chst mit der DJK Arminia einen gemeinsamen Spielbetrieb er\u00f6ffnet hatte, trat sie 1949 dem neugegr\u00fcndeten DJK-Verband Rhein-Weser bei, erhielt von der Stadt einen Sportplatz an den Zentralhallen zugewiesen und nahm erfolgreich den Sport in den verschiedenen Abteilungen wieder auf.<\/p>\n<p>So wurde die Handballmannschaft Verbandssieger der DJK, die Leichtathletik-Abteilung 1955 Mannschaftssieger beim Verbandstreffen, die Fu\u00dfball-Jugend errang den Verbandspokal 1958.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>NIEDERGANG DES DJK-VERBANDES<\/strong><\/p>\n<p>In den 60er Jahren wurde allerdings immer deutlicher, dass der eigenst\u00e4ndige DJK-Verband nicht mehr recht lebenskr\u00e4ftig war und einen geregelten Sportbetrieb nicht mehr organisieren konnte. Auch bei Teutonia war im wesentlichen nur noch die Fu\u00dfball-Abteilung intakt.<br \/>\nNach schwerem Ringen trat die Teutonia dann 1962 dem Westdeutschen Fu\u00dfball- und Leichtathletik-Verband bei und zehn Jahre sp\u00e4ter vollends aus dem DJK-Verband aus. Es war etwas dem\u00fctigend, dass die gute Fu\u00dfballmannschaft satzungsgem\u00e4\u00df in der 2.Kreisklasse beginnen mu\u00dfte, doch schaffte sie den sofortigen Durchmarsch bis in die Kreisliga A.<br \/>\nNeben der Fu\u00dfball-Abteilung mit ihren Senioren- und Sch\u00fcler-Mannschaften erwuchsen dann 1963 eine Kinderabteilung und Fitness-Abteilungen f\u00fcr M\u00e4nner und Frauen, zudem wurde1968 offizielle die Tischtennis-Abteilung gegr\u00fcndet. Da der Sportplatz an den Zentralhallen durch die Westfalenschauen zerst\u00f6rt war, mu\u00dfte die Teutonia jahrelang auf einem Nebenplatz des Jahnstadions ihre Fu\u00dfballspiele austragen, bis 1972 der Platz am Langewanneweg fertig gestellt war. Doch da war die Fusion mit dem VfL Berge bereits vollzogen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>GR\u00dcNDUNG ALS VFR BERGE<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber die Anf\u00e4nge des VfL zu berichten, ist sehr viel schwieriger, da der Krieg alle Unterlagen vernichtete. Fest steht aber, dass er am 10.April 1924 von einigen fu\u00dfballbegeisterten Berger B\u00fcrgern in der Wirtschaft Althoff am Pilsholz aus der Taufe gehoben wurde. Man begann im Herbst 1924 \u201cVerein f\u00fcr Rasensport 1924 Berge\u201d (VfR) an Meisterschaftsspielen teilzunehmen.<\/p>\n<p>Gespielt wurde auf einer Wiese des Vereinswirtes Althoff und \u2013 ganz wie die Teutonia \u2013 in rot-schwarzen Trikots. Zwei Jahre sp\u00e4ter bereits spielten drei Senioren- und vier Jugendmannschaften in den Berger Farben.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich war man bestrebt, in der Gemeinde Berge selbst einen Sportplatz zu bekommen. Es bedurfte jedoch langer und z\u00e4her Verhandlungen, ehe das Gel\u00e4nde an der Gastst\u00e4tte S\u00fctau (sp\u00e4ter Weber) dem Verein zur Verf\u00fcgung gestellt wurde. Ohne jede \u00f6ffentliche Unterst\u00fctzung, mit viel Flei\u00df, Schwei\u00df und Idealismus schufen auch hier die Mitglieder aus Ackerland einen sch\u00f6nen Sportplatz.<\/p>\n<p>Bis zum Beginn des 2.Weltkrieges gelang der Aufstieg in die damalige A-Klasse, aber neben dem Sport wurde auch die Geselligkeit im Verein VfR Berge nie vernachl\u00e4ssigt.<br \/>\nAus VfR wird VfL Berge Auch in Berge verf\u00fcgte nach Kriegsende die Besatzungsmacht die Vereinigung der beiden Vereine VfR und TV 09, die unter dem Namen VfL 09 Berge geschah. Der Sportplatz, durch Bomben zerst\u00f6rt, mu\u00dfte in m\u00fchseliger Kleinarbeit wieder hergestellt werden zur heutigen \u201cFriesen-Kampfbahn\u201d \u2013 \u00fcbrigens benannt nicht nach dem n\u00f6rdlichen Volksstamm, sondern nach dem Mitarbeiter des Turnvaters Jahn, Fritz Friesen (1785-1814).<\/p>\n<p>In den 60er Jahren erstellte dann die Gemeinde neben dem Sportplatz ein modernes Geb\u00e4ude, das die unzul\u00e4nglich gewordenen Umkleider\u00e4ume im Anbau der Wirtschaft Weber ersetzte.<br \/>\nNach der Aufl\u00f6sung des erzwungenen Einheitsvereins behielt der Fu\u00dfballverein den Namen VfL (Verein f\u00fcr Leibes\u00fcbungen) bei, unter dem er nunmehr bekannt war.<br \/>\nDer Dorfverein erzielte in der Nachkriegszeit beachtliche Erfolge und spielte viele Jahre eine f\u00fchrende Rolle in der Bezirksklasse, in die man 1964 aufgestiegen war.<br \/>\nDa Berge 1968 im Zuge der kommunalpolitischen \u00c4nderungen Teil des Hammer S\u00fcdens geworden war und die Beziehungen zu den dort angesiedelten Vereinen ohnehin recht freundschaftlich waren, stand man in Berge dem Gedanken einer Fusion durchaus positiv gegen\u00fcber. Man erkannte, dass die Probleme in den Vereinen im wesentlichen die gleichen waren: Die Zahl der aktiven Fu\u00dfballer sank, dagegen stieg die Nachfrage nach anderen Sportarten. \u00dcbungsleiter daf\u00fcr aber waren d\u00fcnn ges\u00e4t, Ehren\u00e4mter immer weniger gefragt, die allgemeinen Kosten stiegen \u2013 kurz: Die Basis mu\u00dfte verbreitert werden, um den Sportverein effizient zu organisieren.<\/p>\n<p>So wurden zun\u00e4chst vorsichtige Sondierungsgespr\u00e4che zwischen den S\u00fcdener Vereinen Post-SuS, VfL Berge und Teutonia aufgenommen, mit dem Ziel einer m\u00f6glichen Vereinigung. Wegen der Verflechtung des Post-SuS mit der Bundespost f\u00fchrten die Verhandlungen mit diesem Verein nicht zum gew\u00fcnschten Ergebnis.<\/p>\n<p>Die Mitgliederversammlungen der beiden anderen Vereine beschlossen jedoch 1972 den Zusammenschlu\u00df unter dem Namen \u201cS\u00fcdener Sport-Gemeinschaft 06\/24 Hamm\u201d (SSG). Sicherlich zun\u00e4chst eine Vernunftehe, bei der die Partner aber organisch zusammenwuchsen; 1973 wurde der Verein in das Vereinsregister eingetragen.<\/p>\n<p>Die weitere Entwicklung verlief stetig, neue Abteilungen bildeten sich, so dass der Verein 1975 dem Westdeutschen Handball- Verband und 1979 dem Westdeutschen Volleyball- und Tennis-Verband beitrat. In diesem Jahr wurde als Ableger der schon 1964 gegr\u00fcndeten Damen-Gymnastik-Abteilung auch zum ersten Mal Babyschwimmen angeboten, sp\u00e4ter wurde daraus die \u201cMutter- und Kind-Abteilung\u201d.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>NEUE INFRASTRUKTUR IN DEN 80ERN<\/strong><\/p>\n<p>H\u00f6hepunkt im Jahr 1981 war neben der Feier zum 75j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um die Einweihung der vereinseigenen Tennisanlage an der Gr\u00fcnstra\u00dfe. Am 9.Januar 1982 meldete die SSG erstmals das \u00dcberschreiten der magischen Grenze von 1000 Mitgliedern. Und am 18.M\u00e4rz 1983 war es dann so weit: Nach 7000 Arbeitsstunden zahlreicher Helfer wurde offiziell das Vereinsheim eingeweiht. \u00dcberwiegend in Eigenhilfe, mit privaten Spenden und st\u00e4dtischen Zusch\u00fcssen wurde das 200 Quadratmeter gro\u00dfe Fertighaus an der J\u00e4gerallee abgebaut und in m\u00fchevoller Kleinarbeit an der Gr\u00fcnstra\u00dfe wieder errichtet und von innen v\u00f6llig umgestaltet. Nur gut sieben Jahre sp\u00e4ter wurde das Clubhaus durch einen Brand nach einem technischen Defekt erheblich besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Doch erneut zeigte sich das gro\u00dfe ehrenamtliche Engagement der Mitglieder: Nach erfolgtem Wiederaufbau konnte schon nach rund einem halben Jahr wieder in den R\u00e4umen gefeiert werden.<\/p>\n<p>In einer Chronik darf auch die eine oder andere Anekdote nicht fehlen: So etwa fand sich in der Lokalzeitung Westf\u00e4lischer Anzeiger am 5.Juni 1986 die Meldung \u201c1.Vorstandssitzung in der Lamberti-Kirche\u201d \u2013 doch dies war keine \u201cZur\u00fcck-zu-den- Wurzeln\u201d-\u00dcberlegung des SSG-Vorstandes, sondern lediglich eine Zeitungsente, denn nat\u00fcrlich mu\u00dfte es hei\u00dfen \u201cLamberti- Klause\u201d.<\/p>\n<p>Dort mu\u00dfte \u00fcbrigens ein Jahr sp\u00e4ter die SSG-Generalversammlung wegen \u00dcberf\u00fcllung des Saales verschoben und anschlie\u00dfend in die Zentralhallen verlegt werden, wo immerhin 164 Teilnehmer gez\u00e4hlt wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SPORTLICHE HIGHLIGHTS IN DEN 90ERN<\/strong><\/p>\n<p>Am 23.Juni 1991 organisierte die SSG erstmals in ihrer Geschichte ein offizielles L\u00e4nderspiel: Mehr als 1000 Zuschauer verfolgten das Volleyball-Duell zwischen den Damen aus Deutschland und Kuba.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt setzten die Volleyballer in diesem Jahrzehnt die Akzente: Erstmals spielte mit der 1. Herren-Mannschaft in der Saison 91\/92 ein Team der SSG in der Oberliga und die m\u00e4nnliche Jugend schaffte mehrfach die Teilnahme an Westdeutschen Meisterschaften.<\/p>\n<p>Im Dezember 1992 waren es auch die Volleyballer, die als erste Abteilung nach dem Fall der Mauer einen sportlichen Vergleich mit einem Verein (Potsdam) aus dem Osten Deutschlands wagte.<\/p>\n<p>Und als einer der ersten Vereine in Deutschland baute die SSG in Eigenregie schon 1990 einen Beach-Volleyball-Platz, was dazu f\u00fchrte, dass man zun\u00e4chst auf westdeutscher, sp\u00e4ter sogar auf nationaler Ebene herausragende Ergebnisse erzielte. Zw\u00f6lf Jahre sp\u00e4ter wurde gar eine neue Zwei-Feld-Anlage eingeweiht. Doch nicht nur die Volleyballer sorgten f\u00fcr Furore, so schafften 1994 die Handball-Damen den Aufstieg in die Verbandsliga, was letztlich \u2013 aufgrund von Spielerinnenmangel \u2013 zwei Jahre sp\u00e4ter zu einer immerhin vierj\u00e4hrigen Spielgemeinschaft mit dem ASV Hamm f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Doch es war beileibe nicht nur die leistungssportliche Fahne, die in dieser Zeit hochgehalten wurde: Im September 1992 wurde die Wanderabteilung neu gegr\u00fcndet, die erste Wanderung fand am M\u00f6hnesee statt. \u00dcberhaupt wird der Verein im letzten Viertel seiner hundertj\u00e4hrigen Geschichte dem Begriff Gemeinschaft in seinem Namen besonders gerecht: Davon zeugen etwa seit 1986 die j\u00e4hrlichen Ferien-Vereinsfahrten auf die Nordseeinsel Wangerooge ins \u201cHaus am Meer\u201d, bei der stets mehr als 60 Teilnehmer dabei sind, ebenso wie seit Anfang der 80er die j\u00e4hrliche Mondseefahrt (\u00d6sterreich) der Tennisabteilung oder die rege Beteiligung bei der Abnahme des Deutschen Sportabzeichens schon seit Mitte der 70er Jahre.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DAS NEUE JAHRTAUSEND<\/strong><\/p>\n<p>Mitgliederst\u00e4rke und sportliche Erfolge der einzelnen Abteilungen spiegeln wider, dass ein Sportverein wie die SSG einem steten Wandel unterworfen ist, so entwickelt sich die erst 1985 gegr\u00fcndete Basketball-Abteilung zu Beginn des neuen Jahrtausends zu einem Aush\u00e4ngeschild und so erleben die lange Zeit wenig schlagzeilentr\u00e4chtigen Fu\u00dfballer just im Jubil\u00e4umsjahr 2006 ganz offensichtlich eine Renaissance.<\/p>\n<p>Einzelne Namen zu nennen, hei\u00dft viele zur\u00fcckzustellen \u2013 und so sollen an dieser Stelle auch nur zwei ganz besondere Sportlerinnen genannt werden, die daf\u00fcr gesorgt haben, dass der Name SSG Hamm auf Dauer einen festen Platz in den Annalen des deutschen Sports haben wird: Ines Pianka und Tonya Williams holten am 24. August 2003 den Titel eines Deutschen Meisters im Beach-Volleyball. Mehr als 50 000 Zuschauer verfolgten die nationalen Titelk\u00e4mpfe am Timmendorfer Strand, an deren Ende das Duo der SSG und seine mitgereisten Fans jubeln durften.<\/p>\n<p>Was auch immer die Zukunft der SSG bringen wird \u2013 die aktiven und passiven Mitglieder, die Sportler wie die Funktion\u00e4re, alle sollten sich immer der Bedeutung der drei Buchstaben bewusst sein, dann kann die S-S-G optimistisch in ihr zweites Jahrhundert gehen, und zwar als ein Stadtteil-Verein, der seine Wurzeln im Hammer S\u00dcDEN hat, ein Verein, der sich stets auf die Werte des SPORTS besinnt \u2013 und all dies in einer starken GEMEINSCHAFT!<\/p>\n<p><small>Die Chronik wurde erstellt von Lothar Korf (verst. 1991), Manfred Lopatenko und Ralf Krolczyk<\/small><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcBER 100 JAHRE \u2013 EIN ST\u00dcCK SPORTGESCHICHTE NICHT NUR IM HAMMER S\u00dcDEN Am 01.07.2008 war es soweit: Durch die Fusion der SSG Hamm 06\/24 e.V. und dem Post SuS Hamm 05\/31 e.V. entstand ein neuer Sportverein im Hammer S\u00fcden, der die neue Heimat von \u00fcber 1000 Mitglieder ist: S\u00dcDENER SPORT-VEREIN HAMM 05\/06 E.V. 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